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G&D auf dem World ATM Congress 2016

Durch die Modernisierung von ATC-Systemen und insbesondere mit allen Harmonisierungsprogrammen steigt der Grad an komplexen IT-Installationen. Seien es SESAR, NextGen, CARATS, OneSKY oder alle anderen Kooperationen inländischer oder länderübergreifender Air-Traffic-Sektoren: Nur durch den Einsatz entsprechender Systeme lassen sich die Airspace-Kapazitäten ausbauen, die für die steigende Zahl an Flugbewegungen notwendig werden. Wo einst analoge Techniken eingesetzt wurden, dominieren heute Rechenzentren, um uns mit allen notwendigen Informationen zu versorgen. Angefangen von Radar und Wetterinformationen über Flugpositionen bis hin zu vernetzten Strukturen für ein systemweites Informationsmanagement – computergestützte Systeme sind aus dem heutigen ATC nicht mehr wegzudenken. Unerlässlich ist daher eine optimale Systemkontrolle. Denn die Installationen müssen bedient, administriert und in Zeiten von Cyber-Security entsprechend gesichert werden – und sollten zuverlässige Redundanzen aufweisen.

Sicherheit, Performance und Usability für ATC-Anwendungen

Einen wesentlichen Beitrag zu solch sicheren und einfach zu bedienenden Strukturen liefert KVM-Technik. Der deutsche Hersteller Guntermann & Drunck GmbH befasst sich dabei schon seit Jahrzehnten speziell mit den Anwendungen im ATC und bietet mit seinem Know-how eine Reihe an Konzepten zur Optimierung von Arbeitsbedingungen, zum Erstellen von Redundanzkonzepten und für die sichere Unterbringung von IT-Installationen.

Optimierte Bedienung und Bedingungen durch KVMEin KVM Extendersystem ermöglicht es, ein Computersystem in Echtzeit aus bis zu 10.000 m Entfernung zu bedienen. Das Rechnermodul (CPU) und das Arbeitsplatzmodul (CON) werden dazu mittels CAT-Kabeln oder Lichtwellenleiter verbunden. So verschwinden zusammen mit dem Computer störende Lärm- und Hitzeemissionen aus dem Arbeitsumfeld des ATCO.

Zunächst hilft KVM-Technik dabei, optimierte Arbeitsbedingungen zu schaffen. So ermöglicht es die Schnittstellentechnik, Computersignale zu verlängern und zu verteilen – und dies in Echtzeit, ohne Verzögerungen und vollkommen ohne zusätzliche Softwareinstallation. Damit können Rechner aus der Ferne bedient werden. Mit einem KVM-Umschalter kann der Anwender von seinem Arbeitsplatz aus mit nur einem Satz an Tastatur, Maus und Bildschirm gleich eine Reihe an Computern bedienen.

Der Nutzen daraus ist immens: so können die Systeme aus der Arbeitsumgebung – dem Tower oder dem Kontrollraum – ausgelagert werden und der Controller genießt ein Umfeld frei von Lärm- und Hitzeemission der Computer. Diese können wiederum zentral im Technikbereich untergebracht werden. Das erleichtert die zentrale Administration: die Techniker müssen nicht mehr die Arbeit im Kontrollraum unterbrechen.

Mehr Sicherheit durch Redundanz und Cyber-Security

Aber nicht nur die Arbeitsbedingungen für Mensch und Maschine werden verbessert. Der wesentliche Vorteil des KVM-Einsatzes besteht darin, dass sich mit der Technik umfangreiche Redundanzkonzepte entwickeln lassen.

Mittels eines KVM Switch können leicht mehrere Systeme von einem Arbeitsplatz aus bedient werden. So kann ein Lotse ganz einfach auf ein redundantes System umgeschaltet werden, ohne dessen Arbeit merklich zu unterbrechen.Wo aus Sicherheitsgründen neben dem primären System auch noch eine redundante Installation läuft, spielen die KVM-Umschalter ihre Stärke aus. So kann der Fluglotse mittels eines einfachen Knopfdruckes in einem Sekundenbruchteil – kaum merklich – auf das Redundanzsystem umschalten.

Die Systemsicherheit wird durch die Monitoring-Funktionen der G&D-Geräte weiter verbessert. So kann das KVM-System sogar erkennen, ob ein Computer eingeschaltet ist und ein Videosignal bereitstellt. Dies ermöglicht eine pro-aktive Administration: Redundante Systeme können aktivgeschaltet werden, bevor die Arbeit des ATCO auf dem primären System beeinträchtigt würde und die Techniker können die Administration und Wartung jeweils auf dem im Hintergrund laufenden System vornehmen. Dies ermöglicht ununterbrochenen und ungestörten 24/7-Betrieb.

In Zeiten von zunehmender Vernetzung und der damit verbundenen Gefahr von Cyber-Attacken bieten die hier beschriebenen Redundanzkonzepte einen weiteren Ansatz: Wird die redundante Installation auf einem ganz anderen Framework aufgesetzt, so kann sie sich eher einem gleichgearteten Angriff von außen entziehen und leistet so einen entscheidenden Beitrag zur Cyber-Security. Eine zugangssichere Unterbringung der Systeme ist dank KVM Extendern ohnehin leicht zu realisieren.

Maximale Performance

Basierend auf seiner langjährigen Erfahrung im ATC und aus der Zusammenarbeit mit vielen namhaften ANSPs und Integrationspartnern heraus hat G&D einige neue Produktentwicklungen im Portfolio. Diese werden auch auf dem World ATM Congress in Madrid an Stand 337 zu sehen sein.

Ein besonderes Highlight ist dabei das neue DP1.2-VisionXG. Dieses Extendersystem ermöglicht die entfernte Bedienung eines Rechners und bietet dabei unkomprimierte Übertragung von 4K-Video bei 60 Hz Wiederholfrequenz. Denn nicht nur in der Consumer-Sparte, insbesondere auch in professionellen Kontrollraumanwendungen halten immer höhere Auflösungen ihren Einzug. So können Controller Working Positions gestaltet werden, die nur noch über einen einzelnen, großen Bildschirm verfügen. Auf diesem werden in verschiedenen Segmenten die unterschiedlichen Anwendungen (Radar-Information, meteorologische Daten, Flugplandaten, Flugdokumente etc.) visualisiert. Vorteile sind die Darstellung auf einer zusammenhängenden Fläche ohne störende Monitorrahmen und die Flexibilität, die Informationen entsprechend den Aufgaben und Präferenzen des ATCO zu arrangieren. Aber auch sonst bringen die neuen Displays den grundsätzlichen Vorteil, Bildinformationen noch schärfer und somit detailgetreuer darzustellen.

Doch die hohen Auflösungen bringen auch technische Herausforderungen mit sich. So müssen die Rechner noch leistungsfähiger sein, um entsprechende Bilddaten bereitstellen zu können und für eine Bandbreite von 4K bei vollen 60Hz Wiederholrate mussten zunächst sogar die Industriestandards für die Schnittstellen aktualisiert werden.

Passend dazu hat G&D ein neues KVM-Extendersystem entwickelt, das diesem neuen DisplayPort-Standard in Version 1.2 gerecht wird. Denn die noch performanteren Rechner bringen auch noch mehr Hitze- und Geräuschemission mit sich – und so eine noch größere Notwendigkeit, diese aus dem Kontrollraum zu verbannen!

4x 4K@60 Hz: Die neuen KVM-Extender DP1.2-VisionXG

Durch das Auslagern der Rechner in einen zentralen Technikraum verschwinden gleichzeitig auch die Störfaktoren aus dem Bedienumfeld. Die Lotsen erhalten verbesserte Arbeitsbedingungen ohne Abwärme und Geräuschentwicklung der Computer und gewinnen mehr Platz. Die Anbindung zwischen dem KVM-Sendemodul am Rechner und dem KVM-Empfangsmodul am Arbeitsplatz erfolgt beim neuen DP1.2-VisionXG mittels Lichtwellenleiter. Trotz der so gewonnenen Distanz von bis zu 10.000 m zwischen Rechner und Arbeitsplatz arbeiten die ATCOs in einer 1:1-Verbindung an den Rechnern und können die Systeme latenzfrei bedienen.

Und dies bei entsprechender Videoqualität, denn das neue System DP1.2-Visio nXG überträgt die Videosignale nicht nur „visuell verlustfrei“ sondern transparent, also perfekt Pixel für Pixel ohne jegliche Kompression. Der Unterschied liegt dabei buchstäblich im Detail: Komprimierende Systeme werden oftmals als „visuell verlustfrei bezeichnet, sind es aber nicht. Den Unterschied zeigen Vergleiche ganz deutlich, weshalb G&D bereitwillig Testgeräte zur Verfügung stellt. Denn dank der völlig verlustfreien Übertragung des DP1.2-VisionXG bleiben dann auch bei hochauflösenden 4K-Bildern sämtliche Details erhalten – selbst bei voller Wiederholrate von 60 Hz und das über die volle Übertragungsdistanz.

Neben den Basisfunktionen – dem Übertragen von Computersignalen – verfügen die KVM-Extender über die G&D-typische Zuverlässigkeit: die grundsätzliche Qualität „Made in Germany“ gepaart mit den zusätzlichen Safety-Features, wie sie von G&D bereits vor Jahren in Kooperation mit EUROCONTROL konzeptioniert und implementiert wurden, und die seitdem einer kontinuierlichen Weiterentwicklung unterliegen.

Zusätzliche Funktionalität

Beispiel für Tag-/Nacht-Szenarien: mittels eines einzelnen Kommandos können alle für die Konsole benötigten Rechner der Tag- bzw. Nachtschicht aufgeschaltet werden.Eine ganze Reihe an weiteren Kontrollraumfunktionen rundet das Angebot v

on G&D ab. So können die Matrixsysteme mittlerweile über eine „Szenarienschaltung“ gesteuert werden. Dies ermöglicht es zum Beispiel, mittels eines einzelnen Kommandos einen ganzen Kontrollraum auf eine andere Rechnerkonstellationen zu schalten – beispielsweise bei einem Schichtwechsel. Oder aber an einer einzelnen CWP kann so die komplette Konsolenkonfiguration für einen Controller aufgerufen werden – was ein Free-Seating-Konzept deutlich vereinfacht.

Für ANSPs, die Wert auf perfekte Arbeitsplatzergonomie legen, bieten die DP1.2-VisionXG und DL-Vision Extendersysteme nun die Unterstützung des DDC/CI-Protokolls. So können die Bildschirme im Kontrollraum automatisch konfiguriert und entsprechend den äußeren Lichtgegebenheiten z.B. in der Helligkeit angepasst werden.

Um den ATCOs die Systembedienung besonders zu erleichtern, bietet G&D die CrossDisplay-Switching-Funktion an. Mit dieser muss der Lotse sich nicht um die technische Infrastruktur im Hintergrund kümmern sondern kann ganz intuitiv seinen eigentlichen Aufgaben nachgehen: Bei einem CWP, der mit mehreren Monitoren bestückt ist, kann die Bedienung mit nur einem Set an Tastatur und Maus erfolgen – auch wenn die Monitore von unterschiedlichen Rechnersystemen aus versorgt werden. Dies spart zunächst Peripherie und sorgt für einen aufgeräumten Arbeitsplatz ohne Zuordnungsschwierigkeiten. Aber mehr noch bietet die Funktion die Möglichkeit, ganz ohne weitere Bedienschritte von einem Computersystem zum anderen zu wechseln. Der Bedienfokus folgt einfaDas CrossDisplay-Switching von G&D macht auch vor außergewöhnlichen Monitoranordnungen und Multihead-Grafikkarten nicht halt. So kann der Anwender ganz intuitiv arbeiten, indem der Schaltprozess einfach dem Mauszeiger folgt. Für weiterführende Kontrolle können die Systeme ebenso einfach über grafisch gestaltete Touchpanel bedient werden.ch dem Mauszeiger. Wird dieser über einen Bildschirmrand bewegt, so realisiert das KVM-System dieses und schaltet die Tastatur und die Maus automatisch auf den Rechner des benachbarten Bildschirms um.

Diese Funktion hat G&D mittlerweile perfektioniert: War das CrossDisplay-Switching bereits von Anfang an schon nicht limitiert in der Zahl der eingebundenen Bildschirme, so werden nun auch Rechner mit Multi-Head-Grafik unterstützt. So kann ein wilder Szenarien-Mix aus allen Quellen aufgeschaltet werden und der Nutzer agiert stets in dem für ihn auch sichtbaren Teil und nie im „Blindflug“. Für die Anordnung der Bildschirme lässt sich die Konfiguration leicht anpassen und so muss diese nicht strikt in Reihe oder übereinander erfolgen.

Praxisorientiertes Know-How

Weltweit setzen zahlreiche ANSPs die Systeme von G&D bereits seit Jahren ein. Das aus diesen engen Kooperationen gewonnene Know-how teilt G&D – soweit möglich – gerne mit anderen Industriepartnern. Dazu berät das Team des deutschen Herstellers auf dem World ATM Congress. Ein Vortrag am Dienstag, 08.03.2016 in der Frequentis Aviation Arena gibt weitere Einblicke in eine umfangreiche KVM-Installation im Rahmen des P2-Projekts der Deutsche Flugsicherung GmbH.

Die vielfältigen Möglichkeiten, die eine vom Prinzip her „einfache“ Technik wie KVM ermöglicht, können auf ganz individuelle Weise angepasst werden. Umso wichtiger ist eine intensive Planung und Beratung. Bei G&D wird diese vom Hersteller direkt und in Verbindung mit den im ATC tätigen Systemintegratoren geboten.

Neue Kontakdaten

Guntermann & Drunck GmbH Systementwicklung 

Obere Leimbach 9
57074 Siegen
Tel: +49 271 23872-0  
Fax: +49 271 23872-120

Ihr Überblick

Ansprechpartner:

Herr Jochen Bauer
Tel.: 0271 23872-0

Kontakt

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